we move people - Dein Podcast für Körper, Herz und Verstand

Transkript

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00:00:03: Herzlich willkommen zu unserem WTU-Podcast We Move People, dem Podcast für Körper, Herz und Verstand.

00:00:11: Wir sind Alfred Johannes Neudorfer

00:00:13: und Rosa

00:00:14: Farante Bannera.

00:00:15: Unter unserem Podcast beschäftigen wir uns mit den Themen persönliche Weiterentwicklung, Gesundheit, Kampfkost, Philosophie und Menschheit.

00:00:34: Und heute sitze ich hier mit dem Sifo Markus.

00:00:39: Hallo!

00:00:39: Guten Morgen.

00:00:41: Wir haben gerade schon ein bisschen gelacht und wir sitzen hier in der Sonne im Sonnenkorb, wie nennt man das?

00:00:46: Strandkorb

00:00:48: Bewerfen mit Kaffee und einem Wasser zugehört.

00:00:52: Und wir haben gedacht, du hast ja auch so einen spannenden Lebenslauf.

00:00:55: Du machst schon über dreißig Jahre Wing Chun.

00:00:58: Wir haben gerade festgestellt, zweiunddreißig jahre seit nineteenhundertvier und neunzig ist echt beeindruckend!

00:01:03: Und deswegen habe ich gedacht, lass doch mal ein bisschen was von dir erzählen und deine Einsichten zum WTU-Wing Chun auch.

00:01:11: also Ja, du machst das seit zweiunddreißig Jahren.

00:01:16: Wie bist du mal dazu gekommen?

00:01:17: Wer oder was hat dich inspiriert?

00:01:19: Wie ist es losgegangen?

00:01:20: bei dir?

00:01:21: Tatsächlich in den Siebziger mit der Kung-Fu-Rei von David Caradine, damit ging's los.

00:01:26: Ich hab mich mit Papa immer geguckt und dann irgendwie über einige Kampfsportarten bin ich dann, ich glaub' mit Zweiundzwanzig oder so zum Ding schon gekommen.

00:01:36: Also Bruce Lee war ja auch einer der Persönlichkeiten, die dich geprägt haben oder die dich auch damals fasziniert haben.

00:01:42: Was hatte ich denn begeistert?

00:01:45: War das einfach nur er als Kämpfer Bruce Lee oder sein unglaublicher Wille?

00:01:50: oder war da irgendwas anderes was sich an ihm faszinhiert hat?

00:01:54: Ja also dass mit Bruce Lee das kam erst später dabei, ich glaube ich, sechzehn-sebzehn und hatte dann über einige Filme ein bisschen etwas von ihm gesehen fand natürlich mega beeindruckend war damals schon relativ Bücherafin hat mir dann das Tau auf Gitt-Gondot gekauft und da waren also diverse philosophische Ausführungen drin, zeitweise nur ganz kurze Sätze.

00:02:15: Zwei-, drei-, vier Sätze nacheinander weg über die ich wirklich stundenlang nachgedacht habe weil das ein Horizont war den ich so vorher überhaupt nicht auf dem Plan hatte.

00:02:21: Erinnerst

00:02:22: du dich noch welcher Satz es war oder welche Sätze aus sich so?

00:02:25: Ausfindlich kann ich die nicht aber ich hab tatsächlich zu der Zeit einige davon wirklich auswendig gelernt auch um sein um das Weltbild so'n bisschen zu verändern entwickelte dadurch auch eine Sicht auf die Welt, die mein Eltern irgendwie gänzlich fremd war.

00:02:41: Also du hast dich ja schon dein Leben lang mit Philosophie beschäftigt und mit ganz vielen Themen auch drum herum.

00:02:48: Und wenn wir jetzt mal einfach bei der Philosophies bleiben Meinst Du?

00:02:53: Du kennst ja das kämpferische Wingtschung Meinst du Kampfkunst braucht eine Philosophia und wenn Ja warum?

00:03:00: also es gibt ja auch viele die sagen nö ob es auch eine Kämpfe und Raufhauen und gut ist.

00:03:06: Aber du bist ja quasi über die philosophische Richtung gekommen, die dich fasziniert hat?

00:03:10: Ja unter anderem so.

00:03:11: Ich fand seine Kampfstärke natürlich sehr beeindruckend also die von Bruce jetzt wobei er natürlich ich sag mal eher asiatischer Körpertyp war wie mich überhaupt nicht entsprechen und die ganzen Bewegungen und diese Flüssigkeit und hier und da.

00:03:26: Also das war natürlich unerreichbares Ziel.

00:03:28: so aber als Ausblick war schon sehr beeindruckend.

00:03:32: Und zu den Philosophien, was willst du genau wissen?

00:03:36: Also meinst du das gehört zum Wegschung dazu zur Kampfkunst?

00:03:39: Ja unbedingt.

00:03:40: Ich glaube alles braucht ein Warum.

00:03:43: Alles brauchen Grund und natürlich kann man es einfach machen und ich sage mal stumpf oder man kann eben auch einen ganzheitlicheren Ansatz betrachten und denen im Kopf verfolgen so.

00:03:57: Wenn man das jetzt runterbericht ist ja nicht nur treten, schlagen, böse Gesichter machen und will durch die Gegend schreien.

00:04:04: Es geht ja noch viel weiter darüber hinaus.

00:04:07: also Die eigene Gesund- erhaltung, die Gesundheitspflege überhaupt erst mal das Wiederherstellen eines Körpers der diese Bewegungen, die wir auch unseren WTU Wing Chun drin haben um die nachzufollt hier ziehen um die Machen zu können oder so muss man ja selber auch erstmal seine Bewegungsmuster aufbrechen Und die hängen natürlich auch mit den Gedanken, mit dem Denkmustern zusammen Und ich glaub, Philosophie ist ein gutes Werkzeug.

00:04:34: Also im klassischen Wing Chun, im traditionellen chinesischen Wing Chung sind ja schon mal die drei großen Philosophien im Hintergrund vorhanden.

00:04:41: Taoismus, Buddhismus und Konfuzianismus.

00:04:44: Und bei uns ist ja noch einmal die andere Linie mit drin, die wir immer wieder erwähnen auch.

00:04:50: Du hast ja ganz viele verschiedene Kampfkünste, Kampfsportarten und auch Wing Chun Richtung kennengelernt.

00:04:57: Und gleichzeitig bist du aber auch seit Gründung der WTU dabei.

00:05:00: also was?

00:05:01: Hat für dich das WTO wegen schon persönlich besonders gemacht, dass du diesen Weg auch so lange und so intensiv gehst seit fünfzehn Jahren?

00:05:10: Also ich habe meinen SIFU kennengelernt.

00:05:13: Ich meine es muss zwanzig zehn ungefähr gewesen sein und man verschafft sich erstmal einen Überblick.

00:05:20: wie ist derjenige aufgestellt?

00:05:22: was von der Vorgeschichte hat er, was hat er besonders gut entwickelt?

00:05:27: Und von all den Menschen, Männern und Meistern meiner Wege auch innen, die ich bisher gesehen habe.

00:05:35: Da ist ja gerade Graum Redner bei Ihnen schon doch da hinten am

00:05:38: Strand.

00:05:39: Wir sprechen trotzdem weiter ganz genau.

00:05:45: Ja einmal die Gesundheitslinie Da war er super aufgestellt sowieso schon, was ich ja ganz wichtig finde das philosophische Konzept.

00:05:54: Ich kam eher aus den asiatischen Philosophien die du auch gerade schon genannt hast und eine der Schlüsselfragen die ihr von Anfang an angestellt habt finden wir in unserer europäischen Geschichte, in unserer griechisch-römischen Prägung nicht annähernd andere, also ähnliche Ansätze die eigentlich das gleiche Ziel haben.

00:06:13: Das gleiche beschreiben und das war noch mal für mich ein ganz ganz wichtiger Schritt nicht immer den Blick in die Ferne was die anderen alles haben sondern sich erstmal darüber bewusst werden was man selbst hat

00:06:23: Genau.

00:06:24: Und was auch zu unserer Kultur und zu unserer Zeit passt, das muss ja immer angepasst werden.

00:06:29: Wie Sifo so schön sagt, wir sind keine Chinesen von vor dreihundert Jahren.

00:06:34: Wir müssen es immer an unsere Kultur, auch an das Wesen des Menschen hier anpassen und an die Zeit, den Zeitgeist auch.

00:06:41: Das finde ich auch so schön, dass sich das V-Tubing schon immer wieder anpasst und trotzdem eine durchgängige Linie und einen roten Faden hat.

00:06:49: Du bist Schulleiter?

00:06:50: Moment, ich muss noch mal unterdrücken.

00:06:52: Ich war noch gar nicht ganz fertig.

00:06:54: Ausschlaghebender Punkt war vor allem auch erstmal der Hohe Level am Wingtschung aber auch der hohe Level im Waffenkampf.

00:07:02: und jetzt nicht wie man das aus den normalen Wingtschuhen Richtungen kennt Langstock Doppelmesser und das wars sondern wirklich für jede Reichweite, für jede Länge ein Werkzeug dass mit den Bewegungsprinzipien aus dem Wingtschung bedient wird.

00:07:20: Nicht anfangen auf einmal das Konzept zu verändern, die einige andere das machen, die sich irgendwelche anderen Künstler mit reinholen und die Waffen zu bedienen.

00:07:28: Nein, original!

00:07:29: Die Bewegungs-Prinzipien sind die gleichen, ob Mitte oder ohne Waffe.

00:07:33: Und also dadurch wird die ganze Sache auch erst richtig rund.

00:07:36: Also mein Gesamtverständnis seit Jahrzehnt ist ex potentiell gestiegen im Vergleich zu dem was ich vorher gemacht habe.

00:07:45: Ja, schön.

00:07:46: Und das ist halt dieses Ergebnis dieser Durchgängigkeit.

00:07:49: und du findest die gleichen Prinzipien egal ob es um Helf geht oder um Drill geht, um Gilt also Waffengeht oder unser Wingtschum

00:07:57: passt.

00:07:57: Und man beginnt der Muster zu erkennen und zusammenhängen um das ganze große Ganze zu verstehen... Was ich immer

00:08:03: so geil finde je mehr Du von diesen grundsätzten Prinzipien verinnerlicht hast desto mehr bist Du nachher auch in der Lage Dir Sachen und Lösungen und Fragen selbst herzuleiten und zu beantworten.

00:08:16: Also finde ich auch ein ganz wichtiger Schritt, dass man Rücken durchdrückt und versucht die Sache selber in sich zu entwickeln.

00:08:24: Nicht immer nur Fragen ist wichtig, aber wie gesagt nach der Zeit irgendwann muss man dann auch innerlich so wachsen das man selber Antworten findet.

00:08:36: Das macht die Erfahrung und du unterrichtest ja auch selber.

00:08:40: Und das macht auch nochmal einen großen Schritt nach vorne, also du bist Schulleiter in Bad Segeberg, du machst das hauptberuflich Wenn du deine Schüler siehst, die du weitergebracht hast.

00:08:54: Andere Menschen siehst sich in der MWTU weiterentwickelt haben.

00:08:57: was würdest du sagen über die ganzen Jahre wie sich der Charakter oder die Persönlichkeit eines Menschen weiterentwickelt.

00:09:05: also was passiert da?

00:09:06: möglicherweise was über das technische Training hinausgeht?

00:09:10: Also gerade in unserem WTU-Wingschung geht es ohne eine umfassende Persönlichkeitsentwicklung nicht voran.

00:09:20: Also man muss die Veränderungsbereitschaft in sich tragen, wirklich Dinge selber umzusetzen.

00:09:31: Ja, also dass man selber sich Fragen stellt.

00:09:33: Dass man Dinge hinterfragt wir geben nicht fertige Antworten vor sondern wir regen im Schüler an das er selbstständig seinen eigenen Weg findet und selber Erkenntnisse in sich findet

00:09:43: genau fand ich auch vom Lehransatz.

00:09:45: es geht ja eigentlich noch weiter bei uns mit unserem Denkzentrumsbereich mit unseren Theorie-Kursen.

00:09:52: Die sind keine Standartkurse, frei nach dem Motto programmierte Antworten kreuze an eins zwei oder drei oder sowas sondern man wird angeregt sich selbst Gedanken zu machen selbst zu reflektieren und das wiederzugeben was man meint verstanden zu haben.

00:10:10: also es geht nicht um stumpfes auswendig lernen sondern es geht darum die Sache zu konfrontieren und ja selber Das zu vermengen mit dem, was man sowieso bereits an Bord trägt.

00:10:22: Es muss zum eigenen Wissen werden, es darf nicht irgendwie auswendig gelernt und nachplappern will man sagen wie ein Papagei.

00:10:28: Sondern wird das was in der Schule ja häufig verlangt wird also es gibt auch gute Lehrer will ich jetzt gar nicht das ganze Schulsystem angreiten oder so.

00:10:37: aber es geht nicht darum Sachen aus wenn ich lerne die wiederzugeben sondern es muss zum eigenen wissen um Verständnis werden durch erlebte Erfahrungen sozusagen

00:10:46: genau.

00:10:49: Eine Frage noch zum WTU Wing Chun habe ich.

00:10:51: Was deiner Meinung nach, also du im WTW Wing Chun geht es sehr viel darum, Kräfte mit Kraft umzugehen und zu erzeugen, Krächte wahrzunehmen.

00:11:03: ist das für dich auch irgendwann ein Bild für das Leben geworden?

00:11:05: Weil wir sind ja im Leben auch immer mit Kräften konfrontiert die auf uns einwirken.

00:11:09: Also wie kannst du das in dein Leben übertragen?

00:11:12: Absolut.

00:11:13: Also ich sage mal eigentlich nochmal eine Frage zurückgesprungen, bevor ich angefangen habe mit Wing Chun erstmal generell und speziellen WTO Wing Chun dann ganz enorm.

00:11:26: der Veränderungsprozess Igumane ist vielleicht so hart, aber ich sage schon mal sehr selbstzentriert.

00:11:35: Ist ja auch typisch für einen jungen Menschen der will erstmal alles für sich selbst und hier und da und möglichst viel viel viel und das andere das hat er noch gar nicht so richtig auf der Pfanne sich Zeit lassen für den richtigen Moment.

00:11:48: überhaupt dass man das umfeld wahrnehmen wo bewege ich mich hier was passt, was ist hier der kontext?

00:11:54: und all diese sachen also weg von diesen block hat denken hin zu einem flexiblen team player.

00:12:01: Dass man auch nicht nur seine perspektive sieht sondern auch die andere mitdenkt und ganz

00:12:05: genau

00:12:06: ja und sich auch als geweinschaft begreift gerade.

00:12:09: Also auch im unterrichten Nicht jeder kann das gleiche Nicht jeder kann gleich unterrichtet werden.

00:12:17: Das ist immer gerade bei uns eine sehr individuelle Geschichte.

00:12:21: Na klar, wir haben einen Technik-Repertoire aber das wird ja so flexibel nachher angepasst auf individuelle Körpertypen auch auf psychische Ausprägung Typen.

00:12:35: Dass es jedes Mal ein bisschen anders ist...

00:12:39: Hinschüler individuell zur Unterrichtung abzuholen, wo er steht von seinem Verständnis.

00:12:43: Von seinen Möglichkeiten

00:12:45: und

00:12:45: seiner Veranlagungen.

00:12:47: Ja was bedeutet es denn für dich persönlich SIFU zu sein?

00:12:50: Also da komme ich jetzt auf das Thema Sifu.

00:12:52: du bist ja nicht der Schulleiter sondern in der Funktion eines Sifus dass Du die Menschen individuell begleitest.

00:13:00: Das ist ja nicht nur ein Training wo einer vorne vorturnt und alle handeln nach sondern ist ja ein sehr individueller Weg.

00:13:07: Was bedeutet es für dich persönlich, Sifu zu sein?

00:13:13: Verantwortung Freude Aber auch viel mehr geistiger Aufwand als man gemeinhin glaubt.

00:13:22: Die Leute beobachten einen von außen sehen irgendwie das und dass an Training gibt der Und dann macht er Feierabend.

00:13:29: Also vom administrativen Leit in der Schule Werbung will ich gar nicht erst anfangen von Zeitaufwand sondern darüber hinaus.

00:13:35: Man nimmt die Problematik des Schülers Ja, in manchen Fällen mit nach Hause und denkt noch lange darüber nach.

00:13:42: Unbezahlt quasi!

00:13:44: Und man sagt ja immer Familienstil und Sifu.

00:13:48: wirklich übersetzt mein väterlicher Lehrer so ungefähr die Richtung... Das trifft schon zu.

00:13:53: es kommt nachher so etwas wie Gefühl Mitgefühl Empathie mit rein.

00:14:00: Man spürt den anderen, man spürts sein Verlangen wenn das da ist und man hilft dem genau das zu erreichen.

00:14:06: Und jeder muss da halt unterschiedliche Hürden überspringen, ne?

00:14:11: Das ist ja auch ein Weg.

00:14:12: Man kommt sich körperlich nah und man begleitet sich über viele Jahre.

00:14:19: Da wächst wirklich eine andere Bindung.

00:14:22: Aber trotzdem ist es professionell wichtig die Beziehungsebenen zu trennen und das nicht so sehr in dem Privatbereich... ...zu vermischen,

00:14:30: ne?!

00:14:30: Ja!

00:14:31: Das

00:14:31: ist klar.

00:14:31: aber nochmal also ich habe ja auch Privatschüler Und man überlegt sich vorher, was will ich mit dem machen?

00:14:38: Dann trifft man sich mit dem.

00:14:40: Der hat sich dies und das vorgestellt.

00:14:41: Er kann heute das und das nicht.

00:14:43: Und dann passt man das an und macht es dann.

00:14:46: Und im Nachgang ist er eigentlich schon weg.

00:14:48: Beschäftigt man sich immer noch damit?

00:14:51: War das jetzt gut oder war das nicht gut?

00:14:52: Das hatte ihn weitergebracht.

00:14:53: Jehu, das freut mich!

00:14:54: Da hake es noch.

00:14:55: Da muss ich nächstes Mal noch mal separat ein bisschen mehr bedrängeln.

00:14:59: Genau.

00:15:00: Ja, das ist eben der Unterschied zwischen dem, was wir machen... In Neu-Deutsch würde ich sagen, es ist ein intensives Coaching.

00:15:08: Man kann's von Anfang an leider gar nicht so richtig fördernd ausführen weil am Anfang nicht so viele Leute wirklich bereit sind sich mit ihren Defiziten auseinanderzusetzen.

00:15:19: das heißt am Anfang sehr viel Samtanschuhe gefragt um denjenigen überhaupt erstmal vorsichtig in die Richtung zu lenken Die man ja selber kennt wenn er ein bestimmtes Ziel hat was man selbst schon erreicht hat.

00:15:32: Gibt es denn irgendwas, was du im Spezialen deinen WTU-Wingschungsschülern heute mitgeben möchtest?

00:15:39: Was dir damals niemand mitgeben konnte vor dreißig Jahren.

00:15:43: Vor vormundzwanzig Jahren!

00:15:44: Auf jeden Fall.

00:15:44: Was würdest du dein Schülern von Anfang an mitgeben?

00:15:49: Also der Bereich allgemeinhin als Formen bezeichnet bei uns sind sie halt die Movements war in meiner Anfangszeit ein nerviges Pflichtprogramm.

00:16:00: Ich freine mich immer, du hier kommst, mach fertig scheiß lass uns zum wichtigen kommen.

00:16:04: und das war für mich eigentlich immer kämpfen oder Situationstraining oder irgendwas in der Richtung.

00:16:11: Und durch die Wandlung auch die Sicht auf die Welt des WTU-Wingtschungens allgemein hat sich das total gewandelt.

00:16:21: Nimmt euch Zeit für die Formen!

00:16:23: Nehmt euch Zeit, das mal zu fühlen und fangt mal an eure Bewegungsmuster zur Hinterfragung zu verändern.

00:16:29: Mit einer Eins-zwei-Hau drauf Methode wo man eigentlich im Wiesn nicht mehr das Gleiche macht und das Tausendfach... Das ist es nicht!

00:16:37: Und dass also gerade die dies nicht erfahren haben.

00:16:40: ihr heißt es so schön des Geheimnis schützt sich selbst.

00:16:43: Sollen die anderen sabbeln, lachen sonst irgendwas von wegen was wir hier machen?

00:16:48: Die haben überhaupt keine Ahnung.

00:16:49: Sie können keine Ahnung haben weil sie haben nicht das erfahren, was wir erfahren haben.

00:16:54: Fertig ist der Sack fertig!

00:16:57: Das war ja schon fast ein Schlusssatz hier gewesen.

00:17:05: Mir, ich habe noch eine allerletzte Frage.

00:17:07: Die hab' ich bei einem anderen Podcast gehört.

00:17:09: Das finde ich ganz cool!

00:17:10: Also ein kleines Gedankenexperiment.

00:17:13: Ich stell dir vor du kannst heute etwas auf einen Post-It schreiben.

00:17:17: Auf das du dich auf jeden Fall erinnern willst falls du eines Tages ne Amnesie

00:17:21: hast.

00:17:22: Du fällst hin und wachst auf.

00:17:25: Du kannst dich an nichts mehr erinnernden.

00:17:26: Du weißt nicht wer du bist wo du bist was du machst was dir jemals wichtig war.

00:17:31: Was würdest du heute auf diesem Post-it schreiben?

00:17:34: An was möchtest du dich auf alle Umständen, unter allen Umstände dran erinnern?

00:17:39: Ganz einfach.

00:17:40: Das ist ja so ein bisschen wie in dem Film Crank war.

00:17:42: das glaube ich.

00:17:43: Crank ist das... Du hast Familie!

00:17:48: Kümmer dich um sie!

00:17:50: Familie würdest du rausschreiben.

00:17:52: Genau das, was ich gerade gesagt habe.

00:17:53: Du hast die Familie.

00:17:54: kümmern dich um Sie.

00:17:55: Schön!

00:17:55: Ja vielen Dank Für das Teilen deiner Gedankeneinsichten, Worte für deine Zeit.

00:18:03: Jetzt trainieren wir noch schön drei Stunden am Meer und dann wird auch die Heimreise wieder angetreten.

00:18:10: Genau so machen wir das!

00:18:11: Vielen

00:18:11: Dank fürs Zuhören.