AJN & RFB
00:00:03: Herzlich willkommen zu unserem WTU-Podcast We Move People, dem Podcast für Körper Herz und Verstand.
00:00:11: Wir sind Alfred Johannes Neudorfer
00:00:13: und Rosa
00:00:14: Farante Bannera.
00:00:15: Unter unserem Podcast beschäftigen wir uns mit den Themen persönliche Weiterentwicklung, Gesundheit,
00:00:22: Kampfkost,
00:00:23: Philosophie und Menschheit.
00:00:37: Danke, danke.
00:00:38: Ich bin zurück in den Norden!
00:00:42: Ja du hast einen sehr schönen Newsletter geschrieben, den wir heute versendet haben und da geht es um das Thema... Du hast was sehr persönliches von dir geteilt oder etwas sehr persönlich aus deiner Kindheit?
00:00:56: Das habe ich ja immer nur wenigen wenigen außerwählten Menschen darüber geredet.
00:01:00: Das ist so ein Traum.
00:01:02: Ich hätte so ein paar Träume in meiner Kindheit zu viel eigentlich die mich im Nachhinein sehr geprägt haben und das ist einer davon.
00:01:11: Und dieser eine Traum, von dem du dann auch in den Newsletter geschrieben hast, erzähle einfach mal ganz kurz was davon?
00:01:19: Ja denn hatte ich auch nicht einmal, da hatte ich dreimal so zwischen vier und sieben.
00:01:24: So kann man sich fragen ja wie so ein Zahlentraum bei so einem kleinen Jungen, ja ich war da recht mathematisch und meine Mama hat doch so ab dem dritten Lebensjahr mit mir immer einmal eins trainiert und all das.
00:01:35: Und ich hatte also einen Bezug zu zahlen, und das war halt ein Traum, das weiß ich noch genau.
00:01:39: als erste Mal.
00:01:41: Bin ich im Bett gelegen so gleich nach dem Einschlafen?
00:01:43: Dann habe ich es so überlegen begonnen sind es so aufgedacht wenn ich jetzt zu zählen beginne eins zwei drei dann kommt irgendwann der Moment wo ich eine Zahl fertig gesagt hab und mein restliches Leben wird nicht mehr dazu reichen dass sich die Nachfolgezahlen auch fertig sagen kann.
00:02:04: Und dann ist mein Angst um Panik geworden.
00:02:05: Das weiß ich genau.
00:02:06: beim ersten Mal, da bin ich aufgesprungen und losgelaufen, jetzt schlafen sie über meine Eltern gelaufen... ...und wollte denen das erklären.
00:02:12: was haben wir gedacht?
00:02:13: Was ist denn jetzt los?
00:02:14: Was erzielt wird da?
00:02:15: Weil so klar es hat richtig Panik in mir ausgelöst!
00:02:18: Den Traum habe ich mehrmals gehabt und der hab mich dann im Laufe meines Lebens auch wieder beschäftigt.
00:02:23: Was wollte mir dieser Traum eigentlich
00:02:24: sagen?!
00:02:27: Und die nüchterne Wahrheit ist ja genau.. Kommen wir irgendwann so eine riesige Zahl, damit die nächste riesige zahl sich im leben nicht mehr ausgeht und das ist nicht knapp vor dem ende.
00:02:38: Das ist irgendwo wahrscheinlich im letzten drittel
00:02:44: weil die zeit nicht ausreicht diese riesengroße zahl auszusprechen.
00:02:48: genau habe ich habe ich immer wieder und im lauf des lebens hat so für mich versch sich verschiedene verständnis ebene von diesem zahl von dieser zahl mehr der gold von diesem trauen von diesem traum herausgebildet.
00:03:03: Es hat mir eigentlich die Beschränkte des Lebens gezeigt und dass man nicht so viel Zeit hat, wie man denkt, sondern... Und es hat auch diese normale Ablaufkette aus dem Leben rausgenommen, sondern das potenziert sich.
00:03:19: Du machst Dinge, die sich zusammen summieren und irgendwann hast du so viele Sachen gemacht, dass das restliche Leben festgelegt ist.
00:03:29: Aus dem Ding kommst du dann nicht mehr raus?
00:03:32: Du fährst nur noch mehr oder weniger die Erde von dem an, was du getan hast.
00:03:40: Das war so.
00:03:41: die eine Sache, was ich gedacht habe und das nächste ist wieder alles ist ne Sammlung, alles ist Sammelsetzen Alles was wir machen, wir setzen Sammen, die sich in der Zeit dann hinaus wachsen Und irgendwann ist die Sammensetzzeit vorbei in deinem Leben.
00:03:59: Das ist so, ich hab's glaub' ich auch in den Newsletter geschrieben.
00:04:02: Es gibt ja so alte Sätze wie was Händchen nicht gern kann Hans nicht mehr lernen!
00:04:06: Natürlich kann ein erwachsener Mensch was Neues lernen aber da geht es um Muster dahinter das hier gemeint is'.
00:04:12: Irgendwann hast du so viele Samen gesetzt dass du nur noch mit dem was daraus erwächst komfortiert bist.
00:04:19: und hoffentlich war das nicht Unkraut weil Du musst die Ernte beginnen, Du wirst die Erntee einfahren
00:04:25: Ja, vor allem wenn ein Mensch ja auch ich sag mal sich verbaut hat.
00:04:29: also sei es jetzt emotional bewegungsmäßig wie auch immer in welchem Bereich auch immer mental spirituell denn der muss er ja auch erstmal ja all das wieder entfernen was verkehrt an ihm ist was ihn daran hindert natürlich im fluss mit den einklangen ja wie wir das sagen mit unseren gesetzmäßigkeiten zu leben.
00:04:52: Das heißt, der Erwachsene, der schon sehr viel Verkehrtes angesammelt hat, ist ja erst mal damit beschäftigt wieder die verkehrten Dinge aufzugeben und loszulassen.
00:05:02: Deswegen, je älter man ist, desto schwieriger wird es dann.
00:05:05: Ja?
00:05:06: Gehen wir wieder zurück auf Pflanzen und Samen setzen!
00:05:09: Und wenn sich alles ausgeht, wo die Samen, die du gesetzt hast haben darf... wachsen sich aus zu pflanzen.
00:05:15: und wenn das lauter Unkraut ist, dann müsste es sich erst dieses Feld wieder bereinigen.
00:05:20: Und vielleicht reicht ein Leben nicht mehr aus um dieses Feld zu bereinigend und neu zu bepflanzen?
00:05:25: Das drückt diese letzte Zahl auch aus!
00:05:28: Es drückt aus dass wir zwar eine Art von Freiheit leben, dass unsere Möglichkeiten aber nicht unendlich sind sondern dass die beschränkt sind Können eine gewisse Art von Aktionen setzen und ich meine das Aktion nicht dem sie tägliche Handlungen, sondern Aktion sammeln die wir setzen.
00:05:46: Wir können nicht unendlich setzen.
00:05:51: Und irgendwann wird mit dem konfrontiert was wir gesetzt haben und dann zur Blüte unter Anführungszeichen gebracht haben.
00:06:01: Ja und es geht halt nicht nur darum.
00:06:02: Ich mein jeder Mensch ist sterblich?
00:06:04: Das ist klar
00:06:05: ja.
00:06:06: Aber es geht auch halt darum welche Ernte man am Ende einfährt.
00:06:11: Also nicht nur, wie lange jemand lebt oder dass das jemand am Ende des Lebens stirbt.
00:06:16: Es ist sowieso klar, dass jeder am Ende eines Lebens stirb.
00:06:20: War noch immer das für wen wann sein wird.
00:06:22: aber die Frage ist halt welche Ernte fährst du dann ein in dem Moment?
00:06:27: Genau worauf arbeiten wir hin in unserem Leben?
00:06:30: und Wir arbeiten täglich darauf hin ob es bewusst ist oder nicht weil wir alle arbeiten auf diesem moment hin wo wir ausgesehen haben Und wo wir dann, dass mehr oder weniger bewusst ist und nicht pflegen was wir ausgesehen haben.
00:06:48: Es wird daraus etwas erwachsen womit wir dann konfrontiert sind.
00:06:52: Deswegen ist es ja auch so wichtig wie wir immer sagen das alles was für tun halt nicht so ein zusammenhangloser Cremaladen ist sondern dass wir wirklich auf etwas ausgerichtet sind Ich sag mal, kompatibel ist.
00:07:11: Dass man nicht komplett widersprüchliche Dinge tut, die miteinander nichts zu tun haben, die in die Zerstörung führen und uns ins Chaos führen.
00:07:21: Sondern dass man halt wenn man in verschiedenen Bereichen des Lebens Dinge tut... ...dass sie alle in die gleiche Richtung abziehen.
00:07:30: Also ich tue eigentlich nichts im einer Freizeit irgendwie aus Sinnlosigkeit heraus, aus Langeweile heraus, Zerstreuung heraus, weil es halt... Also entweder das arbeitet den Zielen zu oder man lässt es halt.
00:07:44: Natürlich ruht man sich auch mal aus?
00:07:46: Das ist klar!
00:07:47: Dann tut man halt auch mal nichts.
00:07:49: aber alle Aktivitäten die man tut sollten mit der gleichen Richtung, mit dem gleichen Geschmack zu tun haben.
00:07:56: Man sollte eine Ausrichtung haben.
00:07:59: Guckt mir's mal so aus.
00:08:00: Man soll eine Ausrüstung haben in irgendeinem Bereich und einer Ausrichtungen Die nicht aufs nächste Wochenende Ziel, sondern die dein Leben aus Ganzheit zieht.
00:08:14: Weil am Ende ist das Summe dessen was du geworden bist.
00:08:21: und diese was Du geworden bist hängt davon ab was Du täglich tuest.
00:08:29: Und dieser Zustand der Du geworden Bist der tritt früher ein in seiner Nicht Nicht in seiner Blüte, aber in seiner Wirklichkeit.
00:08:39: Das tritt nicht mit dem Tod ein!
00:08:41: Weil weit vorher hast du deine Möglichkeiten vielleicht bereits ausgesehen und dann wird nur das was du schon erzeugt hast sich weiter auswachsen.
00:08:51: Du kannst es zwar nicht mehr verändern, du kannst im künstlichen Fall es studieren.
00:08:59: Du kannst studieren was du getan hast.
00:09:02: Die Einsichtmöglichkeit bleibt ja natürlich Aber du kannst es nicht mehr im Großen und Ganzen verändern.
00:09:11: Gut, ihr habt ja auch mal gesagt dass der Mensch eine beschränkte Anzahl von Möglichkeiten hat?
00:09:16: Also im Umkehrschluss wenn man sorgsam damit umgeht.
00:09:21: also wenn man Nicht alles irgendwie an Möglichkeiten Und an Erlebnissen an Ereignissen zu schnell in Energie verballert also zu viel Was für einen einfach nicht bestimmt ist sage ich jetzt nur so dann führt es dazu, dass man vielleicht ja vorzeitig entweder verstirbt.
00:09:42: Obwohl man eigentlich viel länger hätte leben können, weil man einfach viel mehr Möglichkeiten schon verbraucht hat.
00:09:50: Hört sich erstmal natürlich krass an jetzt, ne?
00:09:53: Gibt's natürlich kein wissenschaftlichen Beweis für... Ja, und andersherum ist es so.
00:10:00: Dann haben Menschen vielleicht noch Lebenszeit.
00:10:03: also der Punkt des Todes ist noch nicht gekommen Aber sie haben schon so viel verbraucht an Möglichkeiten dass die vielleicht Im Koma oder gelehmt im Bett liegen oder mit irgendwelchen Krankheiten.
00:10:15: das wie du es eben gesagt hast Sie können nur noch beobachten aber sie können nicht mehr handeln.
00:10:19: sie können ich mal eingreifen sie können Ich mir klar denken Sie können nicht mal vielleicht das Leben reflektieren, weil sie vielleicht Demenzalzheimer haben.
00:10:28: Das heißt, die haben nicht mehr mehr die Möglichkeit innerlich irgendetwas zu reflektiern oder etwas zu bereuen oder etwas gerade zu biegen und so.
00:10:41: Solche Situationen deuten alle auf sowas hin?
00:10:46: Wichtig ist, dass wir das Muster dahinter zu verstehen versuchen.
00:10:50: Dass wir uns als Ganzeit begreifen.
00:10:52: Nämlich aus Ganzeit, die ein gewisses Potenzial mit sich hat und mit diesem Potential macht es etwas.
00:10:59: Und jeder von uns tut das eigentlich!
00:11:01: Wenn das nicht irgendwie zielgerichtet ist dann zerstreuen wir uns und dann ist irgendein Element plötzlich zu wenig vorhanden.
00:11:09: Dann fehlt uns die persönliche Kraft, dass sie überhaupt noch was tun.
00:11:13: oder die Möglichkeiten sind alle ausgeschöpft.
00:11:15: Wir haben uns total zerstreut und wir haben unsere Möglichkeiten quantitativ verwendet, nicht qualitativ verwendete.
00:11:22: Das heißt natürlich nicht dass jetzt jeder der irgendein Problem hat, er ist aus dem Grund, das hat auch nichts mit Schuld zu tun.
00:11:28: Sonst hat einfach damit zu tun wie wir mit unseren Ressourcen umgehen und was wir mit ihnen machen?
00:11:33: Bei Verwenden wir unsere Ressursen quantitativ verwenden wir sie qualitativ.
00:11:37: Tatsache is' Die Ressource ist beschränkt!
00:11:41: Ich habe diesen Körper, ich hab all das was in diesem Körper zusammengekommen ist aus der genetischen Kette.
00:11:48: Die Aufmerksamkeit der Sterne starb aus den wir alle bestehen, wenn man spirituell ist noch die Seele und all das kommt zusammen.
00:11:56: und all dass macht mich ja zum Individuum eine bestimmte Ansammlung von etwas und diese Ansammelung ist zuerst mal beschränkt und damit muss sich in einer gewissen Weise umgehen.
00:12:07: Das gibt mir ja mein Potenzial Und wenn ich das sinnlos verbrauche, dann ist auch irgendwann ausgebraucht und ich kann es qualitativ verbrauchen.
00:12:16: Beide... Jeder Mensch kommt ja wie in diesem Traum.
00:12:20: Es war zu dieser letzten Zahl.
00:12:21: Kommt ja jeder hin!
00:12:22: Nur die Frage was ist dann?
00:12:25: Wenn er dort hingekommen ist Dann hat er die Summe aller Teile und die summe aller teile ist immer mehr als die Teile an sich.
00:12:34: Aber vor der steht er dann und er ist gezwungen dem ins Auge zuschauen.
00:12:41: Das gilt, das wird die Wiede und das gilt wahrscheinlich genauso für die Gemeinschaft und das Kollektiv im Großen Ganzen.
00:12:46: Auch das arbeitet auf eine Zahl hin.
00:12:49: Und der ist zu Erblühen begehen oder zu Scheitern beginnt wenn es verkehrtes Samen gesetzt hat.
00:12:57: Aber trotzdem krass dass du als Kind schon so einen Traum hattest!
00:13:02: Okay natürlich verstehst Du ihn heute mit ganz anderen... also in einer ganz anderen Tiefe?
00:13:09: Natürlich kannst Du heute erst das sagen Und nicht als für ein wehriges Kind, aber es war ja trotzdem eine Botschaft schon drin.
00:13:19: Und das erste Mal hat's richtig Panik ausgelöst?
00:13:22: Weil da ist mir richtig Sterblichkeit bereits bewusst geworden und Vergänglichkeit und Beschränktheit.
00:13:28: Das hat mir richtig Panika ausgelösst!
00:13:36: Das sind eigentlich nicht die Themen, wo wir jetzt sich von Vierigen Kindern beschäftigen.
00:13:40: Das schlafen sie an meine Eltern gelaufen und versuchte denen zu erklären was ich also geträumt habe.
00:13:45: Sie haben gar nicht verstanden was da ist.
00:13:48: Die große Katastrophe zuerst mal ist... Da gibt es eine Zahl!
00:13:52: Die kann ich nicht mehr sagen, weil ich lieb mich gar nicht noch um die Zahl zu sagen.
00:14:02: Ich dachte aber das ist mit dem dürfen los.
00:14:11: Ja, also jeden Tag überlegen oder immer mal wieder überlegen was wir täglich ansammeln.
00:14:19: Was wir in uns aufnehmen.
00:14:21: Genau ja.
00:14:22: Und damit
00:14:22: wir uns beschäftigen welche Samen wir legen.
00:14:25: Wir können verschiedene Sachen machen aber die müssen eine gleiche Ausrichtung haben.
00:14:29: Die müssen einen gleichen Geschmack und ein gleiches Ziel haben.
00:14:35: Ich kann nicht nach... Na ist ganz blöd gesagt ich kann mich nach Rom reisen wollen und ne Fahrkarte nach Stockholm einkaufen
00:14:43: Ja.
00:14:45: Und banales Bild davon zu geben, aber das tun wir natürlich sehr oft und das Problem wird dann wenn wir das im großen Stil machen einmal dies, einmal das, einmal dass, einmal dies sich uns hin und her erlassen lassen, reißen lassen von irgendwelchen Reizen, von irgendwelschen Konditionierungen.
00:15:04: ein einmal da, einmal dort und am Ende haben wir einen Trümmerhaufen oder ein Creme-Laden wo nichts zusammen passt.
00:15:16: Okay, dann vielen Dank, dass du diesen privaten Traum geteilt hast.
00:15:21: Ja, das war... Hat dir auch einige Jahrzehnte gebraucht?
00:15:28: Ja!
00:15:28: Dann vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge.
00:15:32: Ciao!